22. Dezember 2004, 15:04 Uhr, eowynnweiterlebenwirf mich
in das auge des sturms
wo die bäume tanzen
wo der wald aufschreit
wo es knirscht und kracht
in rinde und ästen
wo blätter über den boden jagen
und zerstieben
wie all die verfaulenden
abgestorbenen
niederträchtigen
zerstörungswütigen
gedanken
wo drachen sich verkriechen
wo geister und phantome keinen fuss fassen
und ihre schatten sich in nichts auflösen
wo keine menschenstimmen laut werden
und das geräusch knirschender schritte
im rauschen und toben des windes untergehen
wo der wahnsinn sich wütend
mit letzter kraft
in die wurzeln der bäume krallt
zerfetzt und davongetrieben wird
von der macht des sturmes
wo es johlt und kreischt im gehölz
wo der tod bejaht
und doch überwunden wird
wo sich aus all der zerstörung
ein wille
eine kraft erhebt
und die sehnen und blutbahnen
wie saiten zum klingen bringt
wo das ich die dunkelheit abschüttelt
und leben
wieder möglich wird
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22. Dezember 2004, 15:03 Uhr, eowynnich vermissedie gedankensplitter
übertragen
durch das band
unserer herzen
den funken
der überspringt
von aug
zu aug
das wachsein
das da-sein
das aufblitzen
von klarheit
das berührungslose
begegnen
im zerreissen
des zeitschleiers
und nicht zuletzt
das lächelnde schweigen
die intensität
die unausgesprochene
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09. Dezember 2004, 17:01 Uhr, eowynnverhältnismässigkeiten
der magen
hat heute geschlossen
und das herz jammert
in höchsten tönen
ich eifersuche mir
einen strick
dann lach ich mich zu tode
oder beiss mir ins genick
schlenkere doch
mit den schwarze-witwe-beinen
und friss den mann
deines herzens!
setz ihm die klinge
an den hals
und erzwinge dir
ein unverbindliches geständnis!
verglückliche doch
die um- und zu- und abstände
oder wirf dich ins korn
und trink dir einen an
das hormonspiegelbild
zeigt mir gesträubte haare
frischfröhlich
werde ich verrückt
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eowynn im Dezember |
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